Jedes Jahr Milliarden Verluste durch Diebstähle im Einzelhandel

Jedes Jahr verbucht der Einzelhandel Milliardenverluste, die durch Diebstähle entstehen und die Zahl der Ladendiebstähle steigt tendenziell. Dabei muss es sich nicht zwingend um Kundendiebstähle allein handeln. Auch unter Mitarbeitern werden jährlich etliche Verluste durch Diebstähle in den eigenen Reihen gezählt. Allein bei dieser Art der Diebstähle im eigenen Haus und Mitarbeiterstamm bleibt in der Regel kein Unternehmen verschont. Wirtschaftsprüfer schätzen, dass rund sieben Milliarden Euro so jährlich bei Betrieben mit über 50 Mitarbeitern im Schnitt verloren gehen.

Es wird geklaut, was das Zeug hält. Unterschlagungen und Untreue sorgen in jedem Betrieb für große wirtschaftliche Schäden und selbst die Androhungen und Konsequenzen einer fristlosen Kündigung schreckt die Täter nicht davor ab, ihren Chef und das Unternehmen zu hintergehen und in die eigene Tasche zu wirtschaften. In einigen fällen sind die Schäden so erheblich, dass Firmen mittlerer Größe auch um ihre Existenz kämpfen müssen. Diebstähle durch Kunden sind im Einzelhandel ebenfalls nichts Neues und allen Geschäftsinhabern ein Dorn im Auge. Denn die Maschen der Diebe sind immer wieder aufs Neue trickreicher und hinterlistiger denn je. Auch hier zeichnet sich im Einzelhandel ein jährlicher Verlust in Milliardenhöhe ab und auch hier ist die Tendenz steigend. Die Häufigkeit der Ladendiebstähle wächst gleichermaßen mit der der Mitarbeiterdiebstähle an und trotz großer Sicherheitsvorkehrungen und Maßnahmen, die zur Erbringung von Beweisen und mehr dienlich sind, kommen viele Diebe mit einem blauen Auge davon und ihre Masche bleibt teils jahrelang unentdeckt.

Der Einfallsreichtum der Diebe ist enorm

Besonders bei Ladendiebstählen lassen sich die Diebe immer wieder neue und trickreiche Maschen einfallen, um mit einer möglichst großen Ausbeute unentdeckt und unbezahlt davon zu kommen. Trotz vieler Vorsichtsmaßnahmen, wie Videoüberwachungen in den Geschäftsräumen beispielsweise, geht dem Einzelhandel der Dieb durch die Lappen. Die Verluste sind enorm und der Ärger über den finanziellen Schaden erst recht. Laut Experten passiert so jeder 200. Einkaufswagen, der bis in die Kante gefüllt ist mit wertvollem Wareninhalt, ohne die Rechnung an der Kasse zu begleichen. Nicht nur der Einfallsreichtum der Diebe sei laut Experten schuld an der Misere, sondern vielmehr unsachgemäßes Handeln und Agieren ins puncto Sicherheitsvorkehrungen und organisatorische Mängel insgesamt seien die Hauptursachen für das massive Aufkommen der Diebstähle landesweit.

Maßnahmen zur Prävention, wie Mitarbeiterschulungen oder auch das Einstellen von geschultem Sicherheitspersonal werden mäßig bis viel zu wenig ernst genommen. Doch besonders hierbei sollte im Einzelhandel sehr viel Wert gelegt werden. Professionell arbeitende Detekteien, wie die Detektei Acenta in Lübeck , stellen sehr gut geschultes Personal explizit für diese und weitere Zwecke zur Verfügung und führen nicht selten zu großen Erfolgen bei der Täterermittlung und Beweisführung im Einzelfall. Die Wichtigkeit des Einsatzes von Sicherheitspersonal und Detekteien zeigt sich schlussendlich positiv am Ende des Jahres in der Bilanz. Auch die professionelle Anbringungen von Überwachungstechnik sollte nur von Fachpersonal durchgeführt werden und selbst diese Maßnahmen führen zu großen Erfolgen.

Inventurdifferenz minimieren

Dem Einzelhandel bleibt oftmals am Ende des Jahres nichts anderes übrig. Als die Verluste durch Ladendiebstähle wiederum auf die Kunden umzulegen und einen Preisaufschlag auf jeden Artikel zu kalkulieren und einzuplanen. Ladendiebstähle werden ohnehin schon im Vorfeld bei der Preisgestaltung einkalkuliert, doch steigt die Zahl der Diebstähle an, verbucht das Unternehmen ordentliche Verluste, sie sich je nach Betriebsgröße in die Höhe schrauben können. Bei Bestandsaufnahmen im Lager selbst wird schnell deutlich, wie viel auch innerhalb des Betriebes durch die eigenen Mitarbeiter gestohlen wird. Alles, was sich in irgendeiner Form von Privat an Privat wieder zu Geld machen lässt, verschwindet in der Tasche des Mitarbeiters.

Und auch hierbei lassen sich die Mitarbeiter so einiges einfallen, um nicht erwischt zu werden. Mit Videotechnik und Schulungen kann dem jedes Unternehmen zuvorkommen, doch ausschließen lässt sich der Diebstahl im eigenen Haus durch eigenes Personal nicht. Selbst wenn nun jeder einzelne Mitarbeiter sich ein Produkt des Hauses für sich selbst in die Tasche stecken würde und zunächst gar nicht einmal an den Weiterverkauf denkt, ist die Summe des entstandenen Schadens am Ende des Jahres für das jeweilige Unternehmen von gigantischem Ausmaß. Denn je nachdem, wie groß ein Unternehmen ist, ist der finanzielle Schaden hierbei dementsprechend groß.

Taschenkontrollen, oder lieber Videoüberwachungen?

Die regelmäßigen Taschenkontrollen in Betrieben kommen bei Mitarbeitern grundsätzlich nicht gut an. Denn zunächst sollte man als Arbeitgeber immer davon ausgehen, dass man ehrliches Personal in seinem Haus angestellt hat. Die Schwarzen Schafe gilt es aus der Masse der Mitarbeiter herauszukristallisieren und das funktioniert zwar bei Taschenkontrollen am Ende eines Arbeitstages, stößt aber beim Rest der Betriebsmannschaft böse auf und sorgt für ein schlechtes Arbeitsklima.

Grundsätzlich suchen die meisten Mitarbeiter solcher Betriebe nach kurzer Zeit schon das Weite und einen neuen Job mit besseren Arbeitsbedingungen. Die professionelle Installation und Anbringung von Überwachungstechniken führen zu einem weitaus besseren Erfolg. Denn schon allein die Tatsache, dass sie schnell in Vergessenheit geraten hilft, den Dieben bei frischer Tat auf die Finger schauen zu können und mittels eindeutiger Beweisführung Dank guter Videoaufnahmen zur Strecke zu bringen.

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