Warum es ratsam ist, als Selbständiger einen Wirtschaftsanwalt zu haben

Wenn man sich beruflich selbständig macht, ist man oft schon genug damit beschäftigt, die Umsetzung der eigenen Geschäftsidee in die Praxis anzugehen und den „Laden am Laufen zu halten“. Was man vielleicht schnell dabei vergessen kann ist, dass es ja auch einige rechtliche Dinge gibt, die man bei der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit und im Fortlauf dieser beachten muss.

Wenn man sich selbständig machen möchte, muss man sich als erstes darüber klar werden, ob es sich um ein Gewerbe handeln wird oder ob man freiberuflich tätig werden möchte. Ein Gewerbe muss man zum Beispiel beim örtlichen Gewerbe- bzw. Ordnungsamt anmelden. Wenn die Anmeldung gar nicht oder verspätet erfolgt, können Bußgelder verhängt werden. Wenn es sich aber um eine freiberufliche Tätigkeit, wie es beispielsweise bei Rechtsanwälten, Ärzten, Architekten oder auch im wissenschaftlichen, künstlerischen oder erzieherischen Bereich möglich ist handelt, entfällt der Gang zum Gewerbeamt. Das bedeutet aber wiederum nicht, dass Freiberufler gar nichts machen müssen. Als Freiberufler muss man dem Finanzamt nach spätestens vier Wochen die Aufnahme der Tätigkeit mitteilen. Wenn man selbständig ist, muss man sich zudem entscheiden / entschieden haben, in welcher Rechtsform man das Geschäft betreiben möchte.

Warum ein Wirtschaftsanwalt eine wichtige Hilfe ist

Man kann sicherlich jetzt schon erkennen, dass man es mit vielen Gesetzen und Regelungen zu tun bekommt. Wenn man ein Unternehmen gründet, bereits führt oder gerade übernimmt, muss man sich mit zahlreichen rechtlichen Vorschriften auseinandersetzen. Zu glauben, man könnte alles ohne Hilfe wissen und richtig handhaben, kann sich als fataler Fehler herausstellen. Eine Pflichtverletzung wird dann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Für viele wird es deswegen der richtige Schritt sein, sich zum Beispiel an einen Wirtschaftsanwalt zu wenden. Dieser wird kompetente Unterstützung in Bereichen wie zum Beispiel Arbeitsrecht, Bankenrecht, Börsenrecht, Fusions- und Übernahmerecht, Gesellschaftsrecht, Kapitalmarktrecht, Steuerrecht, Vertragsrecht oder Wirtschaftsstrafrecht bieten können.

Ein guter Anwalt kann für einen den Überblick behalten, weil der die Gesetzeslage kennt. Dazu ist er der richtige Ansprechpartner, wenn es um eine umfassende Beratung und Betreuung in allen relevanten Fragestellungen geht. Oft begleiten diese Juristen Betriebe und Unternehmen langfristig und handeln dann stets im Sinne ihrer Mandanten.

Wo werden Wirtschaftsanwälte aktiv?

Ein Anwalt für Wirtschaftsrecht kann in unterschiedlichen Rechtsgebieten aktiv werden. Er kann zum Beispiel im Auftrags-, Kauf- und Werkvertragsrecht beraten oder im Medien-, Miet- und Transportrecht unterstützen. Mehr zum Thema Wirtschaftsanwalt kann man beispielsweise auch unter dem vor-stehenden Link erfahren.

Im Internet korrekt auftreten

Da das Internet für die meisten Unternehmen unentbehrlich geworden ist, muss man sich heutzutage um einen entsprechenden Internetauftritt kümmern. Dabei muss aber sehr penibel darauf geachtet werden, dass die Website des Unternehmens von Anfang an den rechtlichen Anforderungen genügt. Dazu gehört ein vollständiges, korrektes und auch gut erkennbares Impressum. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass auf der eigenen Website keine fremden Rechte wie zum Beispiel Urheberrechte verletzt werden. Es ist nicht ratsam, fremde Inhalte (dies können Fotos, Videos und auch Texte sein) ohne Einverständnis des Rechtsinhabers zu nutzen. Besonders bei Onlineshops, die sich direkt an Verbraucher richten, sind die Anforderungen bezüglich der bestehenden umfangreichen Informationspflichten noch größer. Im Online-Bereich kann man viele Fehler machen, die dazu führen, dass Mitbewerber mit Abmahnungen drohen, was dann zu einer großen Kostenbelastung für ein Unternehmen werden kann. Auch hier kann ein Anwalt für Wirtschaftsrecht einen vor Schaden bewahren und bereits entsprechende Vorsorge treffen.

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