Clever Energie sparen mit dem Smart Home

Das Energiesparen ist ein großes Thema unserer Zeit. Es gibt dafür viele Tipps und Hinweise, wie man es am besten manchen kann. Natürlich gehört dazu aber auch in erster Linie ein Umdenken bei den Menschen. Denn es ist gar nicht immer so leicht, aus alten Verhaltensmustern herauszutreten, lieb-gewordene Angewohnheiten abzulegen und seinen Alltag eventuell anders und viel bewusster zu gestalten. Aber auch hier kann man sich mittlerweile helfen lassen. Das sogenannten Smart Home soll uns Menschen beim Energiesparen hilfreich zur Hand gehen. Ob es nun darum geht, dass Fenster auf- oder zuzumachen, die Heizung rauf oder runter zu drehen oder die Lichter zu löschen, wenn gar keiner zu Hause ist. Das Smart Home kann dies ganz automatisch regeln.

Wer in einem solchen Smart Home wohnt, kann sich damit viele lästige Handgriffe ersparen. Mit der Hilfe der Geräte zur Automatisierung der Haustechnik kann die Heizung geschaltet werden, so wie sie gebraucht wird und die Beleuchtung kann ebenso gesteuert werden. Auch kann diese Technik kontrollieren, ob Fenster und Türen geschlossen sind. Die Rollläden an den Fenstern können herunterfahren, sobald es dunkel wird und auch die Alarmanlage kann aktiviert werden, wenn die Bewohner das Haus verlassen und die Haustür dabei verriegeln

Mehr als nur eine Spielerei

Das hört sich sicherlich zunächst einmal wie eine nette Spielerei an. Oft werden hier auch der Komfort und die Sicherheit zuerst in den Vordergrund gestellt. Aber der Nutzen liegt auch ganz konkret in der Energieersparnis, die das Smart Home recht effektiv erreichen kann. Dies wurde sogar von Experten in Haushalten getestet, die mit Geräten für das automatisierte Heizen ausgestattet wurden. Nach einer Testlaufzeit wurde der Heizverbrauch mit der smarten Unterstützung mit den Verbrauchsdaten davor verglichen. Die Heizenergie konnte demnach im Durchschnitt um ein Zehntel reduziert werden. Bei manchen Teilnehmern sogar um ein Viertel.

Beim Licht sparen

Wie schon erwähnt, kann mithilfe des Smart Home auch gesteuert werden, ob das Licht brennt oder nicht. Denn sehr oft wird viel Energie damit verschwendet, dass unnötig in Räumen das Licht an ist. Wie häufig ist es in einem Raum hell beleuchtet und es befindet sich aber dort überhaupt keine Person. Hier ist das Smart Home sicherlich auch eine gute Unterstürzung. Bedenken sollte man aber dabei, dass die Technik nur für Licht an oder aus sorgen kann. Viel Energie wird aber dadurch gespart, dass man auch das richtige Leuchtmittel verwendet. Zum Beispiel kann eine Energiesparlampe im Vergleich zu einer normalen Glühbirne bis zu 70 Prozent Strom sparen. Eine eigentlich noch bessere Alternative wäre sogar die LED-Lampe, die eine Ersparnis bis zu 85 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln mit sich bringen kann. Eine clevere Entscheidung wäre es also, wenn man zusätzlich zum Smart Home gleich die Leuchtmittel dort austauscht (etwa gegen Energiesparlampen), wo es nötig und empfehlenswert wäre.

Das Smart Home mit sparsamen Geräten ausstatten

Noch wirkungsvoller kann das Smart Home dann werden, wenn es zusätzlich mit entsprechend modernen und sparsamen Geräten ausgestattet ist. Also sollten also im optimalen Fall alte Elektroräte entsorgt und gegen moderne und energieeffiziente Geräte ausgetauscht werden.

Vielfältiges Angebot von Smart Home-Produkten

In diesem Bereich gibt es mittlerweile schon eine recht umfangreiche Auswahl, die sehr vielfältig ist – vor allem da viele Verbraucher für sich entdeckt haben, wie man damit effektiv im Alltag Geld sparen kann. So ist die Arbeitsweise durchaus unterschiedlich. Einige funktionieren mit Sensoren, die zum Beispiel erfassen können, ob jemand gerade lüftet. Wenn das der Fall ist, wird die Heizung durch ein Steuergerät sofort herunter-gedreht. So kann keine Energie unnütz aus dem Fenster entweichen. Dann gibt es auch Geräte, die mit einer Voreinstellung arbeiten. Das könnte beispielsweise eine programmierbare Lichtstimmung sein. Wenn jemand sich im Wohnzimmer zum Lesen auf das Sofa setzt, kann er über einen Knopfdruck die Leselampe ein und dafür alle anderen Lampen ausschalten. Es kann aber auch so sein, dass die Technik es ermöglicht, zeitabhängig zu heizen. Dann könnten zum Beispiel die Heizkörper im Bad so programmiert werden, dass sie von 6.30 Uhr bis 7.30 Uhr morgens besonders hochfahren, weil in dieser Zeit alle Personen im Haushalt hauptsächlich das Badezimmer nutzen.

Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Trockner in das Smart Home mit einbinden

Auch das ist durchaus möglich. Das machen herstellerübergreifende Standards wie HomeMatic oder ZigBee möglich. Dies kann vor allem für die Menschen sehr attraktiv sein, die schon mit einer Photovoltaikanlage ihren eigenen Strom erzeugen. Wenn nämlich diese Elektrogeräte über eine Smart Home-Plattform mit dem vorhandenen Solarsystem vernetzt sind, kann man diese gezielt immer dann betreiben, wenn über die Module auf dem Dach gerade viel Sonnenstrom geliefert wird. Als Bewohner kann man dabei einen Zeitraum vorgeben. Die Smart Home-Zentrale entscheidet aber, wann genau die Geräte eingeschaltet werden.

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