Finanzielle Belastungen im Familienleben

Für viele ist es immer noch der große Wunsch im Leben, einmal eine Familie gründen zu können. So wird schon bei der Partnersuche darauf geachtet, ob dieser Wunsch auch geteilt wird. Hat man dann endlich den Menschen gefunden, der dieselben Lebensziele verfolgt, steht der Gründung einer Familie mit Kindern nichts mehr im Wege. Kinder sind tatsächlich eine große Bereicherung und viele werden sagen, dass es kein schöneres Gefühl gibt, als eigene Kinder zu haben. Sie bringen viel Freude, stellen das bisherige Leben ordentlich auf den Kopf und fordern einen immer wieder heraus. Viele Eltern werden dabei merken, dass das Familienleben auch eine Zerreißprobe ist und man schon gute Nerven behalten muss. Kinder haben bedeutet nicht, dass dadurch eine Partnerschaft zusammengehalten wird. Vielmehr wird sich in dieser Situation zeigen, ob die Partnerschaft etwas aushalten kann und, ob sie stark genug für die vielen Herausforderungen ist, die einem begegnen werden.

Kinder zu haben ist schön und besonders aber es kostet auch seinen Preis. Nicht nur, was das schon Beschriebene angeht, sondern vor allem kosten Kinder auch leider viel Geld im Alltag. Jungen Eltern wird das schon recht früh bewusst, wenn sie anfangen, sich um die Erstausstattung ums Baby zu kümmern. Gerade für das erste Kind wird so einiges benötigt, was bei vielen jungen Eltern nur mithilfe einer unkomplizierten finanziellen Überbrückung (z.B. einem Kredit ohne Schufa) zu meistern ist. Von der Kleidung angefangen geht es weiter über Windeln, Kinderbett, Autositz, Kinderwagen, Wickelkommode und noch so einiges mehr. Viel Geld muss hier schon für einen relativ kurzen Zeitraum investiert werden. Denn aus allem wachsen gerade die ganz Kleinen sehr schnell wieder heraus, sodass schon nach relativ kurzer Zeit viele Dinge gar nicht mehr benötigt werden. Länger hat man sicherlich von den ganzen Anschaffungen davon, wenn noch mindestens ein zweites Kind gewünscht wird. Manche Eltern werden dann aber auch schon mal mit Zwillingen überrascht und auf einmal nützt einem der extra teure und hochwertige Kinderwagen nichts mehr, weil man nun ein ganz anderes Gefährt benötigt. Zudem muss zusätzlich so einiges noch mal angeschafft werden.

Finanzielle Belastungen meistern

In den nächsten Jahren, wenn das Kind heranwachsen und Kindergarten und später die Grundschule besucht, wird vielen schnell bewusst werden: Je älter das Kind wird, umso höher werden dafür auch die Ausgaben. Sicherlich kann man sich in dieser Zeit mit ein paar Maßnahmen behelfen. Es muss ja nicht alles immer direkt neu angeschafft werden. Vieles, gerade für jüngere Kinder, lässt sich auch wunderbar „Second Hand“ besorgen. Aber nicht selten kommen gerade im Familienleben viele Dinge aufeinander. Nicht nur, dass die Kinder neues benötigen, oft wird parallel eine Reparatur oder Neuanschaffung im Haushalt fällig. Wenn das Auto kaputtgeht oder die Waschmaschine ausfällt, kann man die nötigen Maßnahmen meist nicht auf die lange Bank schieben. Dann geht es oft nicht ohne einen Kredit. Kreditmöglichkeiten werden einem viele angeboten – sogar immer öfter Kredite ohne Schufa. Diese können sicherlich in einigen Situationen weiterhelfen und eine gute Lösung darstellen, jedoch sollte man sich immer vorher ausführlich zu diesem Thema informieren und Angebote miteinander vergleichen.

Was noch alles Geld kostet:

Betreuung, Taschengeld und Kleidung

Die Kosten für die Kinderbetreuung sind in ganz Deutschland recht unterschiedlich und können zwischen 40 und 400 Euro pro Monat betragen. Dabei kosten Krippenplätze in der Regel mehr als ein Hortplatz für ein bis vier Stunden täglich. Wenn die Kinder ein wenig älter sind, bekommen sie in der Regel Taschengeld, um den Umgang mit eigenem Geld zu üben. Für ein Vorschulkind sollten das ca. 50 Cent pro Woche sein und für ein Kind in der vierten Klasse kann man mit 15 Euro im Monat rechnen. Natürlich hängen die genauen Beträge auch vom Einkommen der Eltern ab. Um so älter die Kinder werden, um so höher wird dann in der Regel auch das Taschengeld ausfallen. Kleidung muss immer wieder neu angeschafft werden. Auch, wenn man nicht zu teurer Markenkleidung greift, wird ein durchschnittliches Mindestbudget von 30 bis 50 Euro im Monat fällig.

Freizeit, Urlaub, Aktivitäten

Zu dem, was sein muss, kommen natürlich auch noch die schönen Dinge wie Freizeitaktivitäten und natürlich auch Urlaub. Ein Besuch im Zoo, ins Kino oder auch ins Schwimmbad kostet im Monat mindestens 20 Euro. Dazu kommen diverse Vereine und Hobbys, die die Kosten weiter in die Höhe treiben. Wenn die Kinder größer werden, benötigen sie für die Mobilität ein Fahrrad oder Inlineskater und auch Monatskarten für den öffentlichen Nahverkehr. Auch der Familienurlaub in den Ferien wird mit einem Kind deutlich Preis-intensiver. Dazu kommen vielleicht noch Ferienfreizeiten. Bei all diesen Aktivitäten gibt es zwar immer wieder clevere Methoden auch Geld zu sparen, doch unterm Strich ändert dies nicht, dass es einfach eine ganze Menge kostet.

Ausbildung

Für die Schule muss jedes Jahr einiges an Schulmaterial und Büchern neu angeschafft werden. Das können pro Kind schon schnell 150 Euro bedeuten. Dazu kommen Klassenfahrten und vielleicht auch Nachhilfeunterricht.

Verpflegung und Geschenke

Um so älter Kinder werden, um so mehr benötigen die Heranwachsenden Lebensmittel und auch die sonstigen Lebenshaltungskosten steigen. Das bedeutet pro Kind ca. 20 bis 30 Euro pro Woche. Und auch die Wünsche und Ansprüche werden mit den Jahren immer höher werden, sodass Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke deutlich kostspieliger ausfallen.

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